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26.11.2015

Aktuelle Unterbringungssituation von Flüchtlingen

Im Landkreis Hildesheim wird weiterhin dringend nach Wohnraum und Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge gesucht.

Wöchentlich erreichen ca. 90 Flüchtlinge die Kreisverwaltung, die für die Unterbringung und Versorgung zuständig ist. Das Land Niedersachsen hatte für den Dezember sogar eine einmalige Zuweisung von 800 Flüchtlingen angekündigt. Diese Zahl konnte nach Gesprächen mit dem Land inzwischen bis Anfang Februar gestreckt werden, womit wertvolle Vorbereitungszeit (Umbau, Ausrüstung etc.) gewonnen werden konnte. Angesichts dieser Entwicklung musste die Kreisverwaltung bereits vor einiger Zeit von ihrer Vorgehensweise abweichen, die Flüchtlinge sofort dezentral in Wohnungen unterzubringen. Für die zunächst zentrale Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften werden – soweit möglich – gegenwärtig ehemalige Schulgebäude (z. B. die Realschule Gronau) genutzt bzw. hergerichtet. So sind in Gronau zurzeit bereits ca.150 Flüchtlinge untergebracht. In der früheren Orientierungsstufe Nordstemmen und in der ehemaligen Realschule in Lamspringe werden derzeit die notwendigen Umbaumaßnahmen durchgeführt, um noch im Dezember zur Verfügung zu stehen.

Angesichts der noch zu erwartenden Flüchtlinge sucht der Landkreis unverändert nach weiteren Unterkunftsmöglichkeiten. Dies können sowohl private Wohnungen als auch leerstehende Gebäude sein, die für einzelne Personen, Familien, Wohngemeinschaften oder als Gemeinschaftsunterkunft genutzt werden können.

Wohnungsangebote für private Wohnungen richten Sie bitte per Mail an wohnraum@landkreishildesheim.de .

Wohnungsangebote für leerstehende Gebäude1, die ggf. als Gemeinschaftsunterkünfte genutzt werden können, richten Sie bitte per Mail an Uwe.Holze@landkreishildesheim.de .

1Hinweis für leerstehende Gebäude, die als Gemeinschaftsunterkunft genutzt werden könnten:

 Kriterien:

  • Lage im Kreisgebiet (inkl. Stadt Hildesheim)
  • Anmietung/Bereitstellung ab sofort für max. 6 Monate mit Verlängerungsoption
  • Kapazitäten für bis zu 120 Personen
  • Raum-/Zimmeraufteilungsmöglichkeiten
  • Versorgung der Flüchtlinge in Gemeinschaftsküchen oder Catering
  • Sanitäranlagen und evtl. Duschmöglichkeiten